Mit dem Bandee nach Paris – nur für eine Nacht?

“Ich würd gern einmal nach Paris – einfach so – nur zum Spaß!” – der Wunsch wurde mir nun erfüllt. Ich durfte zum Automobil-Salon nach Paris und was begleitet mich auf jeder Messe? Natürlich das Bandee, dieses mal wurde sogar ein Beweisbild gemacht. Auf dem nachfolgenden Foto seht ihr Kapitän Graubär mich bei der Arbeit. Das Fahrzeug im Vordergrund ist eine Chevrolet Corvette in der 427 Convertible Collector Edition:

Seht ihr? Das Bandee fällt kaum auf, stört nicht bei der Arbeit und ich hatte Platz! Platz für Visitenkarten, meinen Ausweis, etwas Geld, eine kleine Kompaktkamera und meinen Ausweis. Mehr brauche ich nicht auf einer Messe und eine Tasche mit mir rumschleppen mag ich auch nicht. Sightseeing ist übrigens auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber wenn man schon mal nach Paris fährt, dann muss man sich die Sehenswürdigkeiten auch ansehen. Auch dort begleitete mich das Bandee und ich war bei den ganzen Menschenmassen teilweise echt froh, dass ich meine Geld nicht in der Gesäßtasche hatte.

In New York fährt man mit dem Yellow Cab (dazu gleich noch mal was besonderes) – in Paris mit dem Yellow Pedi-Cab. Ganz ehrlich? Der Verkehr ist nichts für mich in Paris. Die biegen da teilweise mit 4-5 Fahrzeugen gleichzeitig in einen Kreisverkehr ein. Sicher gefühlt habe ich mich nicht im Pedi-Cab, aber die Tatsache das wir heile und unversehrt zum Wunschort gekommen sind spricht für die Leistungen vom Fahrer. Wohin muss in Paris jeder Tourist? Na, klar! Zum Eiffelturm! Quasi, mit einem Fahrrad-Taxi nach Paris ;)

Der typische Tourist merkt dann natürlich erst wenn er unterm Eiffelturm steht, dass der Turm echt riesig ist und man ihn so gar nicht aufs Foto bekommt. Mit der Antenne ist das Wahrzeichen von Paris immerhin 324 Meter hoch. Gefühlt die doppelte Strecke bin ich dann zurückgelaufen um den Eiffelturm komplett abzulichten, was tut man nicht alles für das typische Touristenfoto?

Doch man sollte die Stadt der Liebe nicht nur auf den Eiffelturm reduzieren, in den vielen Gassen gibt es zahlreiche Cafés, Lokale, Restaurants… und der “schlechte Ruf” ist auch nicht immer begründet. Ich wurde überall sehr freundlich bedient, auch wenn ich nur ein paar Worte französisch kann. Mit Englisch kommt man in Paris also auch ganz gut weiter. Wer es vermeiden kann, der sollte auf das eigene Autofahren verzichten. In Paris gibt es Fahrräder zum leihen und welche Tasche ihr euch dafür umschnallen dürft, ist doch wohl klar, oder?

Ihr glaubt mir die Geschichte mit dem Verkehr nicht? Dann schaut euch mal hier den Kreisverkehr an. Zwischen den ganzen Autos schlängeln sich noch Roller-Fahrer. Hier in Deutschland würde ich die als Lebensmüde bezeichnen, doch in Paris funktioniert das. Es wird “kaum” gehupt, hin und wieder gibt es mal “Fremdkontakt” doch das scheint auch keinen zu jucken.

Fahrzeuge ohne Kratzer, Delle oder Beule? Nur im Schaufenster!  In Paris wird scheinbar das “Kontakt-Parken” geliebt und gelebt, hier ein Beweisfoto:

 

Dann doch lieber mit dem Fahrrad, dem Pedi-Cab oder halt mit einem richtigen Taxi! Habe ich euch eigentlich schon das neue Yellow-Cab gezeigt? Kein Witz! In New York fahren demnächst Nissan NV200 Taxis durch die Metropole, Sex and the City könnte also demnächst so aussehen:

In New York soll man nun übrigens auch ganz besonders gut mit dem Fahrrad fahren können, das werde ich mir auch noch mal anschauen… ihr wisst doch: New York, Rio, Tokio…

 

 

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