Sieben Jahre bandee: Eine Bilderreise – eine Weltreise.

Sieben Jahre sind eine kurze Zeit wenn man sich nicht allzusehr um einen Rückblick bemüht, tut, macht, strampelt, entwickelt. Stoppt man aber, hält kurz inne um sich umzuschauen, stellt man mitunter fest, daß doch einiges gelaufen ist, erstaunliches, glückliches, abenteuerliches. Awards wurden gewonnen, bandee:s verkauft, Kunden und Freunde gefunden und jede Menge Bilder geschossen.

Zahlreiche Freunde, Kunden, Geschäftspartner nehmen das bandee: mit in den Urlaub, denn dafür ist es wie gemacht, um dann gelegentlich ein Foto aus fernen Regionen zu schicken. Dabei ist die Qualität der Bilder oftmals viel beeindruckender als das was wir profesionell machen ließen.  Spontan sind Bilder entstanden die mir teilweise richtig ans Herz gewachsen sind. Die Qualität ist erstaunlich und die Motive große klasse. Die meisten Menschen die hier zu sehen sind kenne ich nicht einmal entfernt, hoffe aber für alle, daß sie nach wie vor gesund sind und glücklich und mit viel Energie ihr Leben leben können.

Das obige Bild entstand zu einem sehr frühen Zeitpunkt, das sehe ich an den Taschen und den Taschendeckeln. Schaut Euch mal das Gewand der Tänzerin an, das ist schon der Hammer wie aufwendig da gearbeitet wurde. Das Mädel rechts schaut mit dem bandee: etwas hilflos aus, aber sie hält sich tapfer. ich hab mich soo gefreut als dieses Foto kam. Es bildete den Anfang einer Bilderreise die mich stetig bis heute begleited. Immerhin ist es nicht nur die Entwicklung eines Produktes, das sich in den Fotos für mich widerspiegelt, sondern auch es sind auch Stationen des eigenen Tuns, der Hoffnung, der Enttäuschung, dem bestreben das beischeidene Projekt nach vorne zu bringen.

Um gleich geographisch in der Gegend zu bleiben hier noch ein junger Japaner mit bandee: Für kurze Zeit war das eines meiner Lieblingsfotos, das dann aber von einem Foto abgelöst wurde, daß mir bis heute sehr – sehr gut gefällt. Es ist der Mönch mit bandee:

Damals hatten wir noch Camouflage bandee:s im Programm, die wir dann aber aus kostentechnischen Gründen nicht weiter führen konnten. Die Nachfrage war eh nicht so dolle. was aber geblieben ist ist dieses Foto was wie ich finde, ein echter Hammer ist. Die ruhige Gelassenheit und Freundlichkeit des Mannes ist sehr beeindruckend. Wie es dem heute wohl geht?

Fotos aus anderen Regionen der Erde sind mir eh die liebsten. Es ist wohl eine Art Eitelkeit meinerseits, die mich immer etwas schmunzeln lässt, wenn ich sehe, wie Menschen, die ich garnicht kenne, irgendwo auf dieser Welt mein bandee: tragen. Ein gutes Beispiel dafür ist eine Aufnahme von der ich meine, daß sie aus dem Jemen stammt und die ich hinreißend finde weil dieses Mädel so großartig schön, selbstbewusst und symphatisch ist.

Ich selbst war als junger Student im Jemen und hab mich dort in Sanaa durch die Altstadt geschlichen, aber auch wochenlang in irgendwelchen Wadis herumgetrieben. Der Yemen, ein schönes Land mit so schönen, freundlichen Menschen und aktuell doch so tief im Chaos. In Syrien war ich damals auch, 20 Jahre ist das locker her. Arbeitsbedingt. Der wunderbare Suk von Damaskus, wie es da heute wohl ausschaut?

Bei den meisten der hier gezeigten Fotos handelte es sich nicht um Werbeaufnahmen die wir beauftragt hatten, sondern um Fotos die uns teilweise von Kunden, teilweise von Freunden zukamen. Ein Foto, daß wir aber selbst beauftragten und was ich gleichermaßen sehr beeindruckend fand, des Models wegen, stammt aus einer Zeit um 2009. Was für ein Model – seht selbst!

 

Typen sind sowieso ein Lieblingsthema. Es ist bei uns ja nicht so, daß wir einen Etat für Werbung hätten und dann gezielt Fotos schießen lassen. Nein, wir finden etwas gut, mögen eine bestimmte Sichtweise auf die Dinge die uns bewegen und lieben dabei das “Andere”. Das wir in dem Zusammenhang gelegentlich an unserer Zielgruppe vorbei gegangen sind und die Fotos die wir machen ließen sozusagen für die Katz waren, war rückblickend betrachtet nicht immer hilfreich.

Allerdings gab es auch ein bischen normalere Aufnahmen von z. B. den Preisverleihungen die wir so erleben durften. red dot Award, Ispo award, Plus X Award, da kam natürlich einiges zusammen. Stellvertretend hierfür nur ein einziges Foto von einer Bühnenshow bei der die Gewinnerprodukte gezeigt wurden.

Diese Truppe tanzte so super, daß mir die Spucke wegblieb. Gleiches geschah zunächst bei einem Foto das mir aus Spaß zugeschickt wurde, wobei sich die Spucke dann ganz schnell wieder sammelte – sammelte – sammelte.

So verging also die Zeit und an den bandeefarben und der Form kann ich ziemlich genau bestimmen von wann das Foto stammt. War nicht eben noch 2009? Was ist das schon soooo lange her? Immer häufiger stellen sich bei der Betrachtung der Bilder derlei Gedanken ein. Was würde uns nicht alles verloren gehen, wenn wir nicht die Bilder hätten. Es scheint, als würde der Speichplatz für Momentaufnahmen im eigenen Hirn ab 40 etwas dürftiger werden.

An einem Tag der mir aber sicher in Erinnerung bleibt entstand das folgende Foto.

Wir waren im Schwarzwald, in der Nähe des Kapellenlift bei Todtnauberg. Ein klasse Skitag mit einem absolut unglaublichen Wetter, allerdings bei bissiger Kälte. Am Vortag waren wir am Feldberg gewesen der komplett überlaufen war, weshalb wir uns zurückzogen auf die “Nebenstrecken” und die Ruhe, Aussicht, den Neuschnee und das gleichmäßige Schwingen am leeren hang sehr genossen haben. Die Kneipe am Skilift  – das Liftstüble – an der FIS Strecke, kann ich übrigens, der guten Gulschsuppe wegen, sehr empfehlen.

Deutlich wärmer wird es wohl hier gewesen sein. Ach Mädels, was ein Leben:)

Süßeste Brausefrösche am Strand von Neuseeland im Surfdress mit bandee: – besser kann es kaum kommen. Wobei, auch in Mexico scheint eine Reise wert zu sein:)

Mädchen am Meer in Mexico. Ein Satz mit drei großen M. mmmmmmmmhhhh.

Jamaica – Neusseland – Afrika – Jemen – Japan – Todtnauberg …….. Ihr seht, das bandee: hat schon ein wenig seinen Weg durch die Welt gemacht. Ein weiteres Beispiel dafür ist eine Aufnahme die noch recht jung ist und Joe Harawira zeigt, einen bekannten Geschichtenerzähler aus Neuseeland. Für dieses Bild bin ich natürlich doppelt dankbar. Zum einen ist das natürlich immer auch etwas besonderes, wenn jemand wie Joe Harawira das eigene Produkt trägt, zum anderen ist dieses Foto – der Mensch darauf so intensiv, daß ich irgendwie innerlich bebe sobald ich mir das Foto gründlich anschaue. Kategorie: extrem Beeindruckend.

Eine weitere Person mit bandee: – ein Foto das mir erst vor zwei Wochen zukam, ist der japanische Fernsehkoch – Herr Fujimori.

Da das bandee: nun auch von einer Geschäftspartnerin in Japan verkauft wird, ist natürlich auch hier immer die Chance gegeben mal ein lustiges Foto zu erhaschen.

Verabschieden möchte ich mich von Euch mit einem Bild das in Indonesien entstand und einen Seemann zeigt, fern der See und doch wies scheint glücklich. Hier stellt sich eine Sehnsucht ein nach überschauben Herausforderungen, einer Zigarette – denn das habe ich mittlerweile aufggeben – einem Leben in einer wirklich warmen Gegend und einem frischen gebratenen Seefisch.

Da braucht man weiter nicht viel zu sagen.

Ich will mich bei all meinen Freunden, Bekannten und Kunden für deren Unterstützung bedanken. Ich freue mich weiterhin über Eure Bilder und wünsche Euch eine allzeit sichere Reise,  freundliche Menschen an Eurer Seite und eine stets gesunde Heimkehr.

 

 

 

 

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